Wie konnte das passieren? Eine Buchbetrachtung

„Die Nazis waren keine Horde urzeitlicher Höhlenmenschen.“ Wie aber konnte dann passieren, was sich in Form des Holocausts zeigte? Wie konnte aus einem Volk, dem man zuschrieb, Dichter und Denker zu sein, eines werden, das die Tötung von sechs Millionen Mitbürgern hinnahm?

Diese Frage stellte sich Leonard Peikoff, Schüler der Philosophin Ayn Rand, bereits 1980. Nun endlich erschien Die unheimlichen Parallelen (TvR Medienverlag) auch auf Deutsch und bietet eine enorme Erweiterung des Nachdenkens über das Dritte Reich. Denn im Fazit, schreibt Peikoff, entstand dieses nicht, weil die Menschen durch Hitler plötzlich zu Nazis wurden, sondern weil die Ideen, die die Deutschen auf Hitler vorbereitet haben, schon Jahrhunderte vorher zu sprießen begannen.

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Kommentar zum Selbstbestimmungsgesetz

Tessa Ganserer, Lia Thomas - das sind die Namen, die in den letzten Monaten auftauchten, wenn es um die absurden Auswirkungen geht, die der Transaktivismus inzwischen mit sich bringt. Ein Mann, der sich wie eine Frau fühlt, besetzt einen Frauenquotenplatz. Und eine Frau, die mit einem Männerkörper (der eben nicht nur durch einen Penis bestimmt ist), den Frauenkörpern davon schwimmt und dafür Preise abräumt. Man kann sich das ansehen, darüber schmunzeln, denken, dass die Revolution ihre eigenen Kinder frisst, und es wieder vergessen. Denn: Was geht mich das Thema an? Wenn man sich jedoch die Ideen hinter dem geplanten Selbstbestimmungsgesetz anschaut, dann kommt man ins Stocken, vor allem wenn man Kinder hat. Denn laut des Gesetzesentwurfes der Grünen und der FDP sollen Jugendliche ab 14 Jahren per Sprechakt ihren Geschlechtseintrag ändern können. Die Eltern haben dabei nichts zu melden. Ein pupertierendes Kind soll also in einer Phase der Unsicherheit und Umstellung solch weitreichende Entscheidungen treffen?

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Verpackt und nicht abgeholt

Man kommt ja kaum noch hinter dem Weltgeschehen hinterher und auch meine Fähigkeit, mich zu den Dingen zu verhalten, hat sich in den letzten Monaten auf das Schreiben von kompakten Facebook-Beiträgen verkürzt. Doch einige Dinge, viele eigentlich, bedürfen einer genaueren Betrachtung und Durchleuchtung. Also genau das, wofür dieser Blog gedacht war. Darum bin ich nun wieder da und versuche, die Zeit, die ich bei Twitter und Facebook verbringe, zu reduzieren und längere Sätze zu schreiben.

Zu Corona ist alles gesagt. Immer noch sprechen die Kritiker gegen Wände und werden von denen angepöbelt, die dieses Reden nicht hören wollen. Der Streit dauert an. Doch noch lautere Stimmen legen sich über das Pro und Contra der Impfpflicht. Das Internet schreit sich den Hals wund. Hier will man "Krieg", da will man "Frieden". Und wieder scheint es zwischen dem totalen Dies und dem totalen Das keine Kompromisse zu geben. Die Mitte, die schon beim Corona-Thema kaum sichtbar war, hat sich nun endgültig verabschiedet. Es gibt nur noch zwei Fronten, zwischen denen man sich zu entscheiden hat. Aber auch hier mache ich nicht mit, sondern widme mich einem Randthema, das uns hier so klammheimlich untergeschoben wird: Der Mensch als Verkaufsprodukt.

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Die Wahl ist wie ein SANIFAIR-Bon

Am Sonntag ist Bundestagswahl und zum ersten Mal in meiner Wählerkarriere habe ich keine Ahnung, was ich ankreuzen soll. Vielmehr noch: Ich habe nicht einmal mehr das Gefühl, dass dieses Kreuz irgendetwas bewirkt, das über Sitz- und Geldverteilung hinausgeht. 

Mache ich mir bewusst, was am Sonntag geschehen soll, kommt es mir absurd vor. In einer Zeit, in der viel zu wenige mit ihrem Widerspruch zu hören sind, soll ich meine Stimme abgeben, in eine Urne werfen, förmlich begraben. In der Hoffnung, dass ein Stellvertreter meine Interessen in Berlin vertritt. Nein, so ist es ja nicht einmal. Ich wähle ein Programm, das die Fragen der Realität komprimiert beantwortet. In den riesigen Räumen zwischen den Zeilen wird sich in den Folgejahren dann ablagern, worum es den Parteien eigentlich geht – Macht, Geld und Aufmerksamkeit.

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